A 20 als Chance nutzen für interkommunalen Gewerbepark

A 20 als Chance nutzen für interkommunalen Gewerbepark

Uwe Haring (l.) aus dem Landkreis Cloppenburg referierte über den „ecopark“, ein langjährig erfolgreich entwickeltes interkommunales Gewerbegebiet an der A1.

Landkreis erhält direkten Autobahnanschluss

Rodenkirchen. Die Gemeinden Ovelgönne, Stadland, die Stadt Nordenham und die Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH haben zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in die Rodenkircher Markthalle eingeladen. Erstmalig wurde interessierten Bürgern, Vertretern der Kommunen, Betrieben und Institutionen die Möglichkeit geboten, die bisherigen Überlegungen aus der Verwaltung und der Wirtschaftsförderung zu einem möglichen interkommunalen Gewerbegebiet am geplanten Trassenverlauf der A 20 zu diskutieren. Die Initiatoren wollten damit auch bewusst den Fragen, Unsicherheiten und Sorgen aus der Bevölkerung Raum geben, die mit baulichen Veränderungen einhergehen können.

Die drei Bürgermeister Christoph Hartz (Ovelgönne), Klaus Rübesamen (Stadland) und Carsten Seyfarth (Nordenham) stellten die Chancen vor, die sich aus dem Vorhaben für die angrenzenden Ortschaften und den gesamten Landkreis ergeben.

Rund 80 Personen nutzten den Abend für einen offenen Austausch. Wirtschaftsförderer Nils Siemen richtete mit seiner Präsentation den Blick auf die vielfältigen Optionen einer Gewerbeentwicklung mit direkter Autobahnanbindung. Nutzen und Vorteile einer gemeinsamen Strategie für Wirtschaftsentwicklung und Arbeit stellte er in den Vordergrund. Perspektivisch steht die Wirtschaftsförderung bereit, den Gewerbepark zu betreiben und zu vermarkten.

Anlass für den öffentlichen Diskussionsprozess ist der Bau der A 20, als größtes Infrastrukturprojekt im norddeutschen Raum. Aus den Städten und Gemeinden der Wesermarsch gibt es eine breite Zustimmung für die Autobahn. Einen direkten Autobahnabschluss gibt es bislang nicht. Da aktuell die Aufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms für den Landkreis Wesermarsch stattfindet, ist der Zeitpunkt zudem günstig, ein interkommunales Gewerbegebiet bereits zu berücksichtigen, welches die Basis für eine spätere kommunale Planung darstellen kann. Matthias Wenholt, Baudezernent des Landkreises, gab einen Sachstandsbericht. Die neue Trasse bietet große Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Landkreises, sind sich die Organisatoren der Informationsveranstaltung sicher.

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