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Als Mitarbeiter zeigen können was man kann
Nils Siemen (i.), Gastgeber Ralf Schnitger (2.l.) und Ingrid Marten (r.) begrüßten Referent Jörg Heller bei Imken Landmaschinen.

Erfolgreich am Markt zu Gast bei Imken Landmaschinen – Auftakt mit 130 Gästen

Schweiburg. Was macht eine moderne Führung im Unternehmen aus, worauf basiert eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern? Verbindlichkeit, Fairness, offene Kommunikation, Vertrauen, Wertschätzung sind nur einige Anforderungen, die den  Gästen bei Erfolgreich am Markt spontan als Antworten einfielen und die Liste ließe sich noch erweitern. Führungskräfte sind somit gefordert Erwartungen zu erfüllen, wollen sie ein gutes Arbeitsklima im Betrieb haben.

Der Auftakt der Veranstaltungsreihe der Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH stand im Januar unter der Überschrift „Führen durch Empowerment – Mitarbeiter können mehr, wenn Sie dürfen!“.  Jörg Heller, Referent des Abends, gab den rund 130 Teilnehmern einen Einstieg in das Thema „Empowerment“ als Führungsinstrument. Der englische Begriff steht für befähigen, stärken, aktivieren und rückt den Mitarbeiter mit seinen Erwartungen an den Arbeitsplatz in den Mittelpunkt. Heller ist überzeugt davon, dass Menschen grundsätzlich nach Sinn und Begeisterung suchen und auch Leistung erbringen wollen, um Anerkennung von anderen zu erhalten. Wird eine Tätigkeit als sinnlos erfahren, kehrt sich die positive Grundhaltung ins Gegenteil und aus Motivation kann Frust werden.

Doch wie lassen sich diese Erwartungen im Unternehmen erfüllen? Hellers Empfehlung: „Lassen Sie die Leute auf allen Ebenen ihre Potenziale einsetzen“ und meint damit, dass Mitarbeiter in einem verabredeten Rahmen ermächtigt werden eigenständige und „verhandwortliche“ Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. „Die Mitarbeiter wollen mehr sein können als ein Mitarbeiter, sie wollen sich als das zeigen, was sie sind“, so der Experte aus Bremen. Die Aufgabe der Führung verglich der Trainer mit einer „Safety-Car“ aus dem Rennsport: das Fahrzeug trägt die Verantwortung dafür, alle Hindernisse auf der Rennbahn zu entfernen, damit die Rennwagen eine sichere und freie Fahrt haben. „Sorgen Sie für einen fehlerfreien Ablauf, schaffen Sie sichere Rahmenbedingungen und dann lassen Sie die Mitarbeiter, ihre Spezialisten, wieder ran“. Mit einem hinreichenden Willen zur Veränderung, Kreativität und Durchhaltevermögen könne Empowerment deutlich positive Ergebnisse im Unternehmen entstehen lassen: die Kommunikation untereinander ist stark verbessert, es gibt eine hohe Identifikation mit der Arbeit, die Fluktuation ist gering und der Betrieb wird im Außen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen.  

Gastgeber des Abends war die Firma Imken Landmaschinen aus Schweiburg. Das Unternehmen wurde vor 20 Jahren von Ralf Schnitger übernommen. Mit aktuell 20 Mitarbeitern wird auf zehntausend Quadratmetern ein breites Sortiment an gebrauchter und neuer Landmaschinentechnik geboten, spezialisiert ist man auf Melktechnik. Das Fachpersonal bedient im Bereich Ersatzteile und Reparaturservice. Nils Siemen nutzte als neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung den Abend,  um sich der Wirtschaft vorzustellen.

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